8. Fachtagung in Dortmund - SAVE THE DATE

Am 27. April 2018 werden wir uns wieder in Dortmund, wie in den vergangenen Jahren, aktuellen Themen der Bildungsplanung widmen.

Die Themenfelder werden sich wieder aus den Erfahrungen unserer täglichen Arbeit zusammensetzen.

Weitere Informationen finden Sie bald an dieser Stelle.

Rückkehr zu G9 in NRW

Nach dem Wechsel der Landesregierung in NRW kann von einer Rückkehr zu G9 an der Mehrzahl der Gymnasien ausgegangen werden. Die Wahl soll „den Schulen“ überlassen werden, ob Schulträger ein Mitspracherecht bekommen, ist derzeit offen. 

Dieses Dokument gibt einen kurzen Überblick über G9-Regelungen und Erfahrungen, soweit vorhanden, in anderen Bundesländern und versucht abzuschätzen, womit in NRW langfristig gerechnet werden kann. 

KInvFöG - 1,12 Mrd € für NRW

Der Bund hat das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz geändert und den Kommunalinvestitionsförderungsfond aufgestockt: Nordrhein-Westfalen erhält im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes für die nächsten Jahre insgesamt 1,12 Milliarden Euro. Mitte August wurde die Bund-Länder-Vereinbarung zu diesem Gesetz getroffen. Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Gesetzgebungsverfahrens hat die Landesregierung am 29.08.2017 den Referentenentwurf des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes NRW zur Einleitung der Verbändeanhörung verabschiedet.  Das Geld dient ausschließlich der Modernisierung und Sanierung der öffentlichen und der Ersatzschulen (der Bund hat die Trägerneutralität vorgegeben). Der Förderzeitraum läuft vom 01.07.2017 bis zum  31.12.2022 (für ÖPP-Projekte: 1 Jahr länger), das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 40.000 Euro.

Konkret förderfähig sind Investitionen für die Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und ausnahmsweise auch der Ersatzbau von Schulgebäuden. Zu den Schulgebäuden können auch Schulsporthallen, Außenanlagen und Mensen, Arbeits- und Werkstätten sowie Labore zählen. Dringend notwendige Maßnahmen im Zusammenhang mit baulichen Aktivitäten zur weiteren Umsetzung der schulischen Inklusion, sanitäre Anlagen sowie  im Zusammenhang mit der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern werden ebenfalls damit gefördert. Näheres auf dem nachfolgenden Link des MHKBG NRW: Kommunalinvestitionsförderungsgesetz NRW.

Zur Übersichtlichkeit trägt vielleicht folgenden Datei bei:

Gegenüberstellung der Fördermittel aus Gute Schule 2020 und dem KInvFöG für die Kommunen in NRW

Zukunftssicherung durch Bildungsplanung

Sozio-ökonomische Entwicklungen und die wachsende Bedeutung guter Bildung für die Zukunft jedes Einzelnen, einer Region und damit letztlich der Gesellschaft erfordern kommunale Handlungsstrategien.

Das Beratungsbüro Dr. Garbe & Lexis bietet Lösungsvorschläge für Kommunen in Bewegung. Dabei setzen wir auf Partizipation, professionelles Prozessmanagement und individuell angepasste Handlungspläne. Seit Jahren beraten wir Ministerien, Kommunen, Kreise, Bildungseinrichtungen und Stiftungen in Bildungsfragen. Unsere Stärken liegen besonders in der Analyse, der systematischen Erfassung, der Strategieplanung und Organisationsentwicklung. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern und den anderen Prozessbeteiligten erarbeiten wir passgenaue Lösungen und begleiten sie im Umsetzungsprozess.

Schulfrieden NRW – Folgen für die Schulentwicklungsplanung

Der Schulfrieden von 2011 führt in NRW zu einer rasanten Veränderung der Schullandschaft, deren Folgen wir nun spüren. Dr. Garbe & Lexis waren an mehr als einem Viertel aller Schulgründungen integrierter Schulformen beteiligt. 33 von insgesamt 129 neuen Schulgründungsverfahren (25,6 %) konnten wir in NRW bereits erfolgreich abschließen.

Doch was ist moderne Schulentwicklung in 2015? Immer mehr nachträgliche Feinsteuerung, neue Auflagen und veränderte Ansprüche erfordern Reaktionen der Schulträger. Die neuen Schulen haben die Schullandschaft und die Pendlerbewegungen verändert, die Einzugsbereiche haben sich teils massiv verschoben. Eine Pädagogik, die auf heterogene Lerngruppen abhebt, erfordert andere, mehr und größere Lernräume. Der Ganztag wird Normalität und zieht entsprechende Investitionen nach sich.

Die neuen Schulen selbst erheben selbstbewusste Forderungen. Mit den wachsenden Schülerzahlen in integrierten Schulen steigen auch die Übergänge in die Sekundarstufe II - häufig zulasten bestimmter Bildungsgänge der BKs - aber in der Summe steigen vielerorts die Schülerzahlen wieder, auch aufgrund der hohen Zahl von neuen, internationalen Klassen.

Zusammen mit den lebenszyklusbedingten Abnutzungen vieler Schulgebäude aus dem Boom der 1970'er Jahre stehen also bauliche Fragen für viele Schulträger an.

Sprechen Sie uns an, unterstützen Ihre Schulentwicklungsplanung, individuell, persönlich und vor Ort!

Interview mit Dr. Garbe

Ein Interview im Leverkusener Anzeiger zur Schulentwicklung in Leichlingen finden Sie hier.