Schulentwicklungsplanung

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Seit 2000 sind wir in zahlreichen Kommunen und Kreisen Nordrhein-Westfalens, Niedersachsens und Baden-Württembergs als Gutachter in Schulentwicklungsfragen tätig.

Schulentwicklungsplanung heute ist mehr als die Interpretation von Statistiken und die Verlängerung von Trends aus der Vergangenheit in die Zukunft. Sie basiert auf einem Mix aus quantitativen und qualitativen Daten und sichert damit ein bedarfsgerechtes ,  den  aktuellen pädagogischen Anforderungen entsprechendes Schulangebot.

Demografische Entwicklungen, Neuerungen im Schulgesetz und nicht zuletzt der aktuell durch die Implementierung der Sekundarschule einsetzende Veränderungsprozess wirken sich nachhaltig auf das kommunale Bildungsangebot aus. Schulentwicklungsplanung mündet in logische „Prozessketten“, bei denen wir Ihnen als erfahrener Partner zur Seite stehen.

Wir bieten sowohl Gesamtplanungen, die das gesamte örtliche Schulangebot umfassen, als auch modulare und fortlaufende Planungen für:

Primar- und Sekundar-I/II-Schulen,

Förderschulen,

die im Kontext der Inklusionsbestrebungen betrachtet werden müssen. Für den Kreis Mettmann haben wir in 2010 mit der „Netzplanung Förderschulen“ eine kreisweite Schulentwicklungsplanung unter Inklusionsgesichtspunkten erarbeitet.

Planung von Förderschulentwicklung im Rahmen kommunaler Inklusionsplanungen seit dem 9. Schultrechtsänderungsgesetz sehen anders aus: es empfiehlt sich, im Dialog mit Praktikern aus Schulen, Aufsicht und Verwaltung wahrscheinliche Szenarien zur Entwicklung von Schülerzahlen zu entwickeln, die die demographische Entwicklung genauso berücksichtigen wie die Entwicklung des Elternwahlverhaltens und die Entscheidungen anderer Schulträger zur Schullandschaft in der Region. Schulentwicklungsplanung wird Teil der Inklusionsplanung. In den Kreisen Lippe und Minden-Lübbecke haben wir 2014 diese Prozesse gestaltet. 2015 arbeiten wir mit der Stadt Dortmund an der Entwicklung des Gemeinsamen Lernens.

Sekundarschulen,

die als „neue“ Schulform in vielen Gemeinden beantragt werden um das örtliche Bildungsangebot sichern zu können. Kamp-Lintfort, Rahden, Geseke und weitere Gemeinden haben wir bereits bei der Konzeption und Umsetzung begleitet.

Die von uns entwickelten und bewährten Prozessbausteine sind: 

  • Schülerzahlenprognose
  • Raumanalysen und Funktionalplanungen
  • Planung und Konzeption von von Ganztagsangeboten
  • Szenarienrechnungen für alternative Schulformen in der Sekundarstufe I
    • Prozessbegleitung bei der pädagogischen Konzeption
    • Durchführung und Auswertung von Elternbefragungen
    • Antragsstellungen

In einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne über konkrete Ausgestaltung und eine mögliche Anpassung an Ihren Bedarf.

Raum- und Funktionalplanungen

Bei unseren Raum- und Funktionalplanungen handelt es sich sowohl um integral angebotene Bestandteile unserer Schulentwicklungsplanung als auch um Einzelfallanalysen, die sich mit spezifischen Fragestellungen befassen. Im Focus stehen derzeit Standortfragen (v.a. bei Grund- und beruflichen Schulen) und die räumlichen Bedürfnisse der modernen, integrierten Schulen mit Gemeinsamem Lernen, v.a. bei den Schulen mit Teilstandorten.

Derzeit stehen häufig die Herausforderungen der integrierten Schulen im Aufbau bei gleichzeitig herauswachsenden Haupt- und Realschulen im Focus der Bemühungen von Schulträgern. Parallel sind sehr oft lebensyzklusbedingte Sanierungsaufgaben zu bewältigen, so dass sich viele Kommunen dafür entscheiden, ihre neuen, integrierten Schulen auch baulich an die neuen Herausforderungen der heterogenen Lerngruppen, neuen Oberstufen und des Ganztags anzupassen.

Wir unterstützen Schulträger dabei, indem wir mit den Beteiligten in einem sauberen Prozess die Anforderungen an das inidividuell notwendige Raumprogramm festlegen, bauliche Alternativen darstellen und Vor- und Nachteile alternativer Lösungen festhalten. Wir prüfen die pädagogische Inklusionsgeeignetheit der Bauten.

Auf Wunsch können wir über unserer Partner Architektenleistungen hinzu ziehen.

Ganztagsangebote in der Primarstufe

Die Nachfrage nach Ganztagsplätzen in allen Schulformen ist in den letzten Jahren erheblich angewachsen und wird auch zukünftig noch steigen. Der angewachsene Betreuungsbedarf verlangt nach einer Überprüfung der Personal-, Sach- und Raumausstattung unter pädagogischen Qualitätsgesichtspunkten.

Wie lassen sich Offener, Gebundener oder Rhythmisierter Ganztag im Gebäude umsetzen? Können alternative Konzepte mit multifunktionaler Nutzung der Räume Entlastung bieten?

Unter Berücksichtigung der o.g. Bedingungen erarbeiten wir in Abstimmung mit Schulleitungen, Schulaufsicht, Eltern und Schulträgern ein Planungskonzept und begleiten den Entscheidungsprozess in den kommunalpolitischen Gremien.

Ganztag in der Sekundarstufe

Neue Ganztagsangebote fordern Fragen nach Infrastruktur und Raumkapazitäten. Mit der Raum- und Funktionalplanung werden alle Räume einer Schule erfasst, auf ihre Funktion und nach Möglichkeiten der Optimierung hin analysiert. Räumliche Gestaltungsoptionen und finanzielle Konsequenzen werden mit dem Gebäudemangagement des Schulträgers besprochen.

In Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner KPlan AG Siegen oder Architekten vor Ort kann eine Wirtschaftlichkeitsanalyse über den Lebenszyklus von Gebäuden  durchgeführt werden. Dies ist insbesondere bei der Frage "Sanierung oder Neubau" von Bedeutung.